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Einbruchschutz: Präventiv handeln!

BE Bauelemente bietet Ihnen RAL geprüfte Produkte. Die Montage erfolgt auf der Grundlage der RAL-Montagerichtlinien für einbruchhemmende Fenster und Haustüren und den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

BE Produkte sind im Herstellerverzeichnis der Kommission polizeiliche Kriminalprävention (KPK) eingetragen.

Zahlen & Fakten zum Thema Einbruch

Wichtig ist, dass die Sicherheitstechnik nicht nur einen soliden Einbruchschutz bietet, sondern auch zu den Gewohnheiten der Bewohner passt.

Wer beim Verlassen des Eigenheims seine Fenster gekippt lässt, macht es ungebetenen Gästen sehr leicht. Die Statistik zeigt allerdings, dass Einbrecher auch andere Wege finden.

In den letzten Jahren verzeichnete die polizeiliche Kriminalstatistik einen hohen Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl.

Es lohnt sich daher, den Einbruchschutz zu erhöhen und Ihre Fenster und Türen einbruchhemmender auszustatten, bzw. es dem Einbrecher zu erschweren, in Ihr Haus oder in Ihre Wohnung einzudringen.

Schon wesentliche sicherheitsrelevante Maßnahmen können das Einbruchrisiko reduzieren. Sowohl beim Neu- und Umbau, als auch mit einer Nachrüstung lässt sich ein guter Einbruchschutz realisieren.

Durchschnittlich entsteht pro Einbruch ein Schaden von etwa 3.300 €. Diese Summe umfasst sowohl den Schaden durch entwendete Gegenstände als auch Sachschäden am Gebäude, die durch den Einbruch entstanden sind.

Regeln für ein sicheres Zuhause

  • Haus- und Wohnungsschlüssel nicht außerhalb der Wohnung verstecken.
  • Nebeneingangstüren, Zugänge durch die Garage oder direkte Kellerzugänge sollten Sie ebenfalls mit ausreichenden einbruchhemmenden Maßnahmen ausstatten.
  • Bei Anwesenheit sollte man auf Klingeln immer reagieren, da es sich um den Versuch einer Anwesenheitskontrolle handeln könnte.
  • Hinterlassen Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit. Nicht auf dem Anrufbeantworter und auch nicht in sozialen Netzwerken.
  • Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit verschließen. Gekippte Fenster und Türen sind eine Einladung für jeden Einbrecher.
  • Auf Fremde im Haus, auf dem Grundstück oder auch beim Nachbarn achten, ggf. ansprechen. Gesundes Misstrauen ist immer geboten und man sollte Fremden keine Informationen über Nachbarn erteilen und sich bei entsprechenden Anlässen Ausweise zeigen lassen.
  • Außenbereich durch Bewegungsmelder erhellen. Kletterhilfen zu den oberen Etagen beseitigen.
  • Ihr Haus sollte nie über einen längeren Zeitraum unbewohnt wirken. Zeitschaltuhren helfen, Lichter ein- und auszuschalten oder Rollläden zu betätigen. Auch der Briefkasten muss regelmäßig geleert werden.
  • Geldbeutel und Autoschlüssel nicht im Flur griffbereit aufbewahren.
  • Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110.
  • Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten oder suchen Sie eine kriminalpolizeiliche Beratungsstelle auf. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten einbruchhemmenden Produkten und Unternehmen, die Sicherheitstechnik fachgerecht einbauen können.­

Schwachstellen

Haben Sie tatsächlich an alles gedacht?

Sie haben Produkte in Ihrem Haus installiert, die allen Sicher­heitsanforderungen entsprechen.

Trotzdem stehen Sie vor den Schäden eines vollendeten Einbruchs. Wie konnte das passieren?

Vielleicht haben Sie nicht an die Schwachstellen gedacht! Achten Sie schon bei der Planung auf die typischen Schwachstellen, welche wir Ihnen hier aufzeigen:

Schwachstelle Gesamtkonzept Fenster, Fenstertür und Haustür entsprechen dem gewünschten Sicherheitsstandard. Aber: Sind auch die Nebeneingangstür und das Kellerfenster sicher? Sicher sind Sie erst dann, wenn das Sicherheitskonzept vom Keller bis zum Dach stimmt.
Schwachstelle Produktkombination Alle Fenster/Türen sind mit Sicherheitsbeschlägen ausgestattet. Aber: Wie sicher sind die anderen Fenster-/Türbestandteile, z. B. das Glas? Erst die Sicherheitsausstattung des ganzen Elementes bietet optimalen Schutz.
Schwachstelle Produkt Für noch mehr Sicherheit sind alle Fenster mit Rollläden ausgestattet. Aber: Entsprechen die Rollläden den Sicherheitsanforderungen? Nur richtig ausgestattete und montierte Rollläden erschweren den Einstieg durchs Fenster.
Schwachstelle Montage Die gesamte Produktpalette rund um das Thema Sicherheit ist in Ihrem Haus installiert. Aber: Ist die Montage aller Produkte durch einen Fachbetrieb erfolgt? Erst die qualifizierte Montage macht die Sicherheit komplett.
Schwachstelle Mensch Nur verschlossene Elemente bieten das Höchstmaß an Sicherheit. Aber: Sie haben vergessen, ein Fenster zu schließen. Das eigene disziplinierte Verhalten im Umgang mit Sicherheitssystemen ist Pflicht.
Schwachstelle Kontrolle Sie glauben, alle Fenster beim Verlassen der Wohnung geschlossen zu haben. Aber: Haben Sie auch kontrolliert, dass alles tatsächlich verschlossen ist? Ein elektronisches Kontrollsystem gibt Ihnen die Sicherheit, dass alle Fenster geschlossen sind.

Planung

Die Zusatzfunktionen eines Fensters oder einer Haustür gewinnen immer stärker das Interesse von Bauherren und Mietern, die die Sicherheit ihrer Immobilie verbessern wollen. Grundsätzlich gilt bei der Konstruktion von einbruchhemmenden Elementen, dass die gesamte „Sicher-heitskette“ geschlossen sein muss.

Das heißt, vom Wandanschluss über Material, einer geeigneten Beschlagauswahl und -befestigung bis zu der eingesetzten Verglasung muss jedes Detail auf die individuellen Forderungen der Einbruchhemmung abgestimmt werden.

Nutzen Sie für Ihre Planung die folgende Sicherheitscheckliste.

Sicherheitscheckliste

  • Sollen alle Fenster- und Balkontüren im Erdgeschoss sowie leicht erreichbare Fenster im ersten Stock mit einbruchhemmenden Beschlägen ausgerüstet werden?
  • Sollen Ihre Fenster mit abschließbaren Handhebeln ausgestattet werden?
  • Sollen Ihre Fenster mit einer einbruchhemmenden Verglasung ausgestattet werden?
  • Soll die Haustür mit einem einbruchhemmenden Beschlag, Sicherheitsprofilzylinder oder einem Automatikschloss ausgestattet werden?
  • Sollen Keller- und andere Nebentüren ebenfalls einer erhöhten Sicherheitsanforderung wie die der Haustür entsprechen?
  • Sind die Lichtschächte durch stabile Gitter abgedeckt, die von Außen nicht angehoben werden können?
  • Haben Sie keine als „Kletterhilfe“ (z. B. Leiter, Mülleimer, Gartenmöbel) brauchbaren Dinge leicht zugänglich aufbewahrt?
  • Ist der Außenbereich Ihres Hauses so ausgeleuchtet, dass Einbrecher abgeschreckt werden?

Einbruchschutz an der richtigen Stelle

Nicht immer ist es erforderlich, ein komplettes Objekt mit RC2 oder RC3 zertifizierten Elementen auszustatten. Lage, Einbausituation und Zugänglichkeit spielen eine ausschlaggebende Rolle bei der Wahl der Sicherheitsausstattung.

Investieren Sie also an der richtigen Stelle - Wirtschaftlichkeit ist stets Teil einer professionellen Beratung.

Je höher gelegen und je unzugänglicher sie ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Einbrecher solch eine Gebäudeöffnung angreifen. 

Gibt es Klettermöglichkeiten, sind auch Balkontüren und Fenster über dem Erdgeschoss nicht sicher. Auch architektonische Stufen können eine Klettermöglichkeit für den Einbrecher darstellen – z. B. von
der Treppe zur Haustür auf den Carport und von dort auf den Balkon.

Für bodentiefe Fenster, die durch Bäume oder Sträucher vor Blicken geschützt sind, empfehlen wir einbruchhemmende Fenster, die die Widerstandsklasse RC2 erreichen. 

So wird Ihre Haustür sicher

Das Schutzbedürfnis einer sicheren Haustür ist für viele von uns mit am wichtigsten. Darunter braucht die Optik der Haustür jedoch nicht zu leiden. Ganz im Gegenteil bieten hochwertige Materialien und Technologien auch oft einen stilistischen Vorteil. Bereits in der Serienausstattung der Haustüren legt man bei BE sehr großen Wert darauf, hochwertige Produkte mit der für sie üblichen Nutzung zu kombinieren. Einzelne Komponenten können aber ganz nach Ihrem persönlichen Bedürfnis und ohne viel Aufwand optional ausgewählt werden.

Im Folgenden stellen wir Ihnen wichtige sicherheitsrelevante Eigenschaften und Möglichkeiten von Haustüren vor.

Mehrfachverriegelungen sind schon seit vielen Jahren üblich, um die Sicherheit einer Haustür zu erhöhen. Es gibt sie in unterschiedlichen Varianten, aber in einem sind sie alle gleich: Wenn die Haustür abgeschlossen wird, verriegelt das Schloss an unterschiedlichen Punkten.

Der große Vorteil des Automatikschlosses ist, dass die Tür wie gewohnt geöffnet und geschlossen wird. Beim Zuziehen der Tür greift die Falle und zusätzlich oben und unten jeweils eine Zusatzverriegelung. Ein Abschließen ist auch hier möglich. Es fährt ein weiterer Riegel aus und der Griff wird gesperrt. Doch schon ohne ein Abschließen liefert das Schloss bereits ohne eine automatische Zusatzverriegelung hohe Sicherheit.

Ein Sicherheitsprofilzylinder ist daran zu erkennen, dass dazu eine Sicherungskarte gehört und Mehrschlüssel nur mit dieser Karte möglich sind. Darüber hinaus ist er mit Zieh- und/oder Aufbohrschutz ausrüstbar.

Sicherheitsprofilzylinder sind hochwertig und mit moderner Technologie ausgestattet, die das Picking massiv erschweren.

Profilzylinderrosetten, auch Sicherheitsrosetten genannt, schützen den Profilzylinder wirksam gegen gewaltsame Manipulation. Indem die Rosette einen bündigen Abschluss schafft, erschwert sie das Ansetzen von Werkzeugen zum Herausziehen, Abdrehen oder Aufbohren des Zylinders. 

Für jeden, der zur Einbruchhemmung auch ein Maximum an Komfort haben möchte: Schüco Funksystem, Schüco Fingerprint, BioKey oder elektronische Profilzylinder.

Solche elektronischen Zutrittssysteme verschaffen Ihnen bequem und komfortabel Zugang zu Ihrem Eigenheim und gewährleisten eine hohe Sicherheit gegen unbefugten Zutritt. 

 

 

Sicherheitstürbänder sind als Rollentürbänder und verdecktliegende Türbänder erhältlich.

Rollentürbänder sind immer dreiteilig und somit besonders langlebig und stabil. Durch die im Falz liegende Befestigung sind sie sehr elegant und bieten einen hohen Schutz gegen bandseitige Manipulation.

Verdecktliegende Türbänder sind nicht nur ein Designelement, sondern dienen auch dem Einbruchschutz, da es keine Angriffspunkte außerhalb der Haustür gibt. 

Erhöhte Einbruchsicherheit durch Klebetechnologie und zusätzliche Stabiliät. Neben der Optik des Türflügels zeichnen sich ein- oder beidseitig flügelüberdeckende Haustürfüllungen aus Aluminium durch einen guten Einbruchschutz aus. Der Türflügel und die Dichtungen werden so abgedeckt, dass eine massive und gleichzeitig robuste Einheit entsteht. 

So werden Ihre Fenster sicher

Fenster, vorwiegend Balkontüren, sind bei Einbrüchen oft die bevorzugte Wahl und sollten daher mit besonderen sicherheitsrelevanten Eigenschaften ausgestattet werden.

Die Serienausstattungen der BE Fenster bieten anwendungsorientierte Standards, ohne auf eine ausreichende Grundsicherheit zu verzichten.

Damit Einbrecher nicht den Flügel über die Schließteile hebeln können, werden Schließzapfen mit Schließteilen eingesetzt und hoch stabile Rahmen verwendet.

Damit Einbrecher an dem Versuch gehindert werden, den Beschlag von außen zu verschieben, um damit das Fenster zu öffnen, werden sperrbare Griffe eingesetzt. Wenn Ihr Schutzbedürfnis nach abschließbaren Griffen verlangt, kommt diese Option durchaus für Sie infrage. Allerdings sollten Sie diese Funktion dann auch wirklich in der Praxis nutzen - und abschließen.

Unser Tipp: Als Alternative zu abschließbaren Griffen bieten Ihnen die BE Griffe aus der Serie 1 ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal: Ihr Akustik-Sperrmechanismus erschwert mit einem Drehwiderstand von ca. 40 Nm das unbefugte Verschieben des Beschlages von außen. Dieser Schutz ist zudem gegeben, ohne dass dazu überhaupt noch ein Schlüssel zum Einsatz kommen muss.